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Teilverdrängungsbohrpfähle

Anwendung.

Der TVB-Pfahl ist ein Teilverdrängungsbohrpfahl. Er kommt insbesondere dort zum Einsatz, wo kostengünstigere Rammpfähle aus umwelttechnischen Gründen nicht ausführbar sind oder wenn bei Schraubpfählen die vorgegebenen Absetztiefen aufgrund der Baugrundsituation nicht erreicht werden können.

Herstellung.

Der Stump-Franki TVB-Pfahl wird durch Eindrehen einer Bohrschnecke mit großem Seelenrohrdurchmesser bei gleichzeitiger seitlicher Bodenverdrängung und nur teilweiser Förderung auf eine vorab zu bestimmende planmäßige Tiefe gebohrt. Die Bohrschnecke ist hierfür mit einer verlorenen Fußplatte wasserdicht verschlossen. Nach Einbau des Bewehrungskorbs in das Seelenrohr und Einpumpen des Betons bis über die Geländeoberkante wird anschließend die Bohrschnecke gezogen. Dabei löst sich die Fußplatte und unter kontinuierlichem Pumpen und Ziehen verfüllt sich der freigegebene Hohlraum sofort mit Beton.

Wirtschaftlichkeit.

Die geringen Rüstzeiten und die schnelle Pfahlherstellung ergeben für den Stump-Franki TVB-Pfahl eine große Wirtschaftlichkeit und kurze Bauzeiten im Vergleich mit anderen Pfahlsystemen der DIN EN 1536. Durch die Verdrängungswirkung besitzt der TVB-Pfahl darüber hinaus eine höhere Tragfähigkeit, als ein konventioneller Bohrpfahl.

Umweltfreundlichkeit.

Der Stump-Franki TVB-Pfahl wird erschütterungsfrei und geräuscharm hergestellt. Damit eignet sich das Pfahlsystem besonders bei Gründungen in dicht besiedelten Gebieten und im Bereich von erschütterungsempfindlichen Nachbargebäuden.

Bemessung.

Die Bemessung und Herstellung der Stump-Franki TVB-Pfähle erfolgt nach DIN EN 1536 sowie der EA-Pfähle.

Die Vorteile.

  • Teilweise Bodenverdrängung
  • Erschütterungsfrei
  • Geräuscharm

 

Ihre Ansprechpartner für Teilverdrängungsbohrpfähle

Nord
Thomas Cramer Niederlassungsleiter
Ost
Patrick Günther Regionalleiter Region Ost . Niederlassungsleiter
Süd
Jürgen Christ Niederlassungsleiter
West
André Schürmann Regionalleiter Region West . Niederlassungsleiter