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Bohrpfähle

Auf den Punkt gebracht.

Bohrpfähle sowie Großbohrpfähle finden ihren Einsatz vor allem als Gründungselemente, wenn die Ableitung von hohen Lasten in tiefer liegende tragfähigere Bodenschichten erforderlich ist.

Hierbei sind die folgenden Arten von Gründungen möglich:

  • Einzelpfahlgründungen mit einer punktförmigen Lasteintragung
  • Pfahlgruppengründungen mit flächenhafter Lasteintragung
  • Sonderfall: kombinierte Pfahlplattengründungen


Bohrpfähle gelten als biegesteif und nehmen sowohl Vertikal- als auch Horizontallasten auf. Das Herstellverfahren bietet eine flexible Anpassung an geforderte Pfahllängen und -durchmesser. Durch ihre erschütterungs-, lärm- und setzungsarme Herstellung eignen sich diese Bohrpfähle auch für den innerstädtischen Bereich sehr gut.

Die üblichen Herstellungsverfahren sind:

  • Standardpfahlverfahren mittels Kelly-Drehbohren mit verrohrter Bohrung bzw. durch Suspension gestützte Bohrungen
  • Greiferbohrverfahren mit Verrohrungsmaschinen
  • Schneckenbohrpfähle, SOB-Pfähle

Die Herstellung von Bohrpfählen erfolgt meist mit Hilfe einer vorauseilenden Verrohrung, die wiederum in den Baugrund gebohrt wird. Im Inneren der Verrohrung wird das Bodenmaterial mit einer Bohrschnecke bzw. Bohreimer gefördert.

Nach Abschluss der Bohrarbeiten wird ein Bewehrungskorb eingestellt und Ortbeton im Kontraktorverfahren eingepumpt.

Ihre Ansprechpartner für Bohrpfähle.

Nord
Uwe Häusser Regionalleiter Region Nord . Niederlassungsleiter
Ost
Patrick Günther Regionalleiter Region Ost . Niederlassungsleiter
Süd
Wolfgang Wiesnet Regionalleiter Region Süd . Niederlassungsleiter
West
André Schürmann Regionalleiter Region West . Niederlassungsleiter