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Stahlrohrpfahl

Vielfältig einsetzbar.

Anwendung.

Der Stahlrohrpfahl ist besonders geeignet für Nachgründungen bestehender Gebäude mit beengten Platzverhältnissen, bei denen zur vorhandenen Bebauung nur geringe Abstände möglich sind. Auch bei schwer zugänglichen Bereichen in Baugruben kann der Stahlrohrpfahl andere Pfahlsysteme sehr gut ergänzen. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind die Nutzung als nachträgliches, zusätzliches Gründungselement wie zum Beispiel für vorhandene Strommasten oder unter Brückenbauwerken.

Herstellung.

Aufgrund des geringen Rammbärgewichts und der Energieeinleitung am Rohrfuß, ist eine emissionsarme Herstellung, sowohl hinsichtlich Schall- als auch Erschütterungsentwicklung, möglich. Im Gegensatz zu anderen Verfahren erfolgt diese ganz ohne den Einsatz von Spülflüssigkeit – die Arbeitsebene bleibt dadurch sauber und trocken.

Durch die volle Bodenverdrängung entfällt eine Förderung von Bodenmaterial, Auflockerungen im Boden sind daher ausgeschlossen. Das Pfahlsystem hat sich bei Bauvorhaben an kontaminierten Standorten vielfach bewährt.

Elektroantrieb.

Für die Ausführung in Gebäuden steht auch ein Rammgerät mit Elektroantrieb zur Verfügung. Dadurch entstehen bei der Ausführung in geschlossenen Räumen keine Abgase.

Bemessung.

Die Bemessung und die Herstellung von Stahlrohrpfählen erfolgt nach DIN 1054 und DIN EN 12699.

Ihre Ansprechpartner für Stahlrohrpfahl.

Nord
Thomas Cramer Kompetenzzentrum Gründungstechnik
Ost
Patrick Günther Regionalleiter Region Ost . Niederlassungsleiter
Süd
Thomas Ernst Regionalleiter Region Süd . Niederlassungsleiter
West
André Schürmann Regionalleiter Region West . Niederlassungsleiter