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Spezialtiefbauarbeiten für das Wohnquartier Münzviertel in Hamburg

Stump-Franki errichtete Baugrube und Pfahlgründung für 4 Quartiersgebäude

Stump-Franki realisiert Baugrube für das Münzviertel. © Stump-Franki

In der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs entwickelten Nord Project und die Stiftung Auszubildendenwerk ein neues Wohnquartier für rund 650 Menschen. Stump-Franki war mit der Herstellung der rund 5.000 m² großen Baugrube sowie der Pfahlgründung beauftragt. In Anbetracht der Innenstadtlage und der angrenzenden Wohnbebauung wurde die Pfahlgründung erschütterungs- und lärmarm mit 650 Atlaspfählen von 10 bis 24 m Länge ausgeführt.

Innerstädtischer Baugrund mit vielen Unbekannten

Sandige und schluffige, teilweise mit Klei unterlagerte, oberflächennahe Auffüllungen, in den tieferen Schichten hingegen tragfähiger Sand und Geschiebemergel – der inhomogene Baugrund und das von der Nord- zur Südseite rund 3 m abfallende Gelände erforderten eine maßgeschneiderte Lösung.

Sichere Baugrubenerstellung auf herausforderndem Baugrund

Im nördlichen Bereich waren Trägerbohlwände ausreichend. Bestandsgebäude wurden mit tangierenden und rückverankerten Bohrpfahlwänden gesichert. Der südliche Bereich wurde als Trogbaugrube geplant. Als Sondervorschlag führten wir Dichtwände mit eingestellten Spundwänden aus. Im Bereich besonders hoher Lasten durch angrenzende Bestandsgebäude wurden zusätzlich 1.600 m² Ortbetonschlitzwand in Wandstärken bis zu 80 cm ausgeführt. Anschließend haben wir die Baugrubenwände mit Verpressankern sicher rückverankert.

Wirtschaftliche und umweltfreundliche Pfahlgründung

Während des Aushubs legte das Baustellenteam alte Fundamentreste und viele Altpfähle frei. Da die Pfähle im Baugrund verblieben, wurde die Pfahlplanung vom hauseigenen Planungsbüro Stump-Franki-Planung GmbH laufend aktualisiert. Die neuen Atlaspfähle konnten schließlich zwischen den Altpfählen hergestellt werden. Niederlassungsleiter Thomas Cramer: „Insgesamt war das Projekt durch eine hervorragende Zusammenarbeit geprägt. Auch der Tragwerksplaner musste seine Planung ja kontinuierlich den örtlichen Gegebenheiten anpassen.“

 

Der inhomogene Baugrund und das von der Nord- zur Südseite rund 3 m abfallende Gelände erforderten eine maßgeschneiderte Lösung.