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Stump-Franki führt Pfahlgründung am denkmalgeschützten TechnoCampus Berlin durch

Auf dem Grundstück der ehemaligen Siemens Werke in Berlin, Wernerwerk XV, wurden von 1930 bis 1988 Generatoren, Transformatoren, Loks, Turbinen und Schiffsschrauben hergestellt. In den ehemaligen Gebäuden der „Siemensstadt“ hat sich vor sieben Jahren der TechnoCampus Berlin als Standort für innovative Unternehmen gegründet. Die heute noch vorhandenen denkmalgeschützten Klinkergebäude werden derzeit um weitere moderne Neubauten für Büroflächen für insgesamt 60.000 m2 ergänzt. Ende 2019 beauftragte die PORR als Generalunternehmer die Stump-Franki Spezialtiefbau mit den Pfahlgründungsarbeiten. Der Auftrag: Für den Neubau von zwei Bürohäusern und einem Parkhaus sollten insgesamt 880 Atlaspfähle hergestellt werden. Die Arbeiten wurden im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen.

Retuschiert TechnoCampus beschnitten

Pfahlgründung am TechnoCampus in Berlin.

© PORR

Nachhaltig & kosteneffizient: Erschütterungsfrei & geringe Entsorgungskosten

Die alten Backsteinbauten unterliegen dem Denkmalschutz und damit verbundenen erhöhten Anforderungen hinsichtlich des Bautenschutzes. Das Gelände stellte ebenfalls eine Herausforderung dar: Der Baugrund war teilweise durch Industrieabfälle belastet. Das Augenmerk lag aus diesem Grund bei der Planung der Gründungen frühzeitig auf dem erschütterungsfreien Gründungskonzept mit Vollverdrängungsbohrpfählen, System Atlas, ohne Bohrgutförderung, um über diesen Weg die Kosten für die Entsorgung von belastetem Boden zu reduzieren.