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Nachhaltigkeit

Umweltschutz im Spezialtiefbau

Als Technologieführer im Spezialtiefbau sind wir Ihr kompetenter Partner für nachhaltiges Bauen. Unser gemeinsames Ziel: Den Verbrauch von Energie und Ressourcen minimieren sowie den CO-Ausstoß reduzieren.

Mit unseren Technologien im Spezialtiefbau, die wir laufend weiterentwickeln, leisten wir einen Beitrag zur Eindämmung der negativen Folgen des Klimawandels. Bei all unseren Entscheidungen haben wir aktuelle Umweltfragen im Blick. Ob steigende Rohstoffknappheit, CO2-arme Verfahren oder umweltfreundliche Injektionsmittel: Wir erarbeiten nachhaltige Lösungen und übernehmen damit Verantwortung.

Unsere Strategie

Energieeffizienz: Reduktion von Energieverbrauch und Verringerung der Emissionen

Bis 2050 soll die Europäische Union klimaneutral werden – so das Ziel des „European Green Deal“. In der Baubranche sind zukunftsfähige Baustandards, alternative Energien sowie ein nachhaltiges Geräte- und Fuhrparkmanagement gefragt.

Darüber hinaus setzen wir auf die Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinien sowie regelmäßige Energieaudits. 2022 haben wir die flächendeckende Einführung des Energiemanagementsystems nach ISO 50001 geplant.

Forschung und Entwicklung

Im Rahmen unserer  Forschung und Entwicklung übernehmen wir gesellschaftliche Anforderungen für den Spezialtiefbau und setzen uns für die Entwicklung von vollbiologischen Baustoffen im Spezialtiefbau ein.

Praxisbewährte Innovation: vollbiologische Baustoff

Bereits im Jahr 2019 wurde das von Stump-Franki in einem Forschungsprojekt entwickelte biologische Weichgel für den Einsatz in Deutschland genehmigt. Eine allgemeine Bauartgenehmigung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) liegt vor. Hauptanwendung des biologischen Weichgels ist die Herstellung horizontaler und vertikaler Dichtungen bei Trogbaugruben. Mit dem vollorganischen Weichgel, das Baustoffe wie Zement oder chemische Komponenten ersetzt, steht weltweit erstmals ein vollbiologischer Baustoff für Abdichtungen zur Verfügung. Ein großer Vorteil des vollbiologischen Weichgels, das direkt in den Boden injiziert oder gepumpt werden kann: Es weist keine negativen Grundwasser-Veränderungen wie pH-Wert-Erhöhung, Eintrag von Salzen oder dergleichen auf.

Unsere umweltfreundlichen Verfahren

Ressourcen schonen beginnt in der Planungsphase

Der CO2 -Footprint von Baugruben und Gründungen ist bis zu 95 Prozent von den eingesetzten Materialien abhängig. Wir unterstützen Sie bereits in der Planungsphase bei der Auswahl der optimalen Verfahren, um Material effektiv und effizient einzusetzen. Als Komplettanbieter im Spezialtiefbau wählen wir unter allen für Ihr Bauvorhaben geeigneten Verfahren das mit der besten CO2 -Bilanz aus.

Besonders umweltfreundliche Verfahren im Spezialtiefbau:  

Pfahlgründungen: Emissionen senken

Mit unseren schlanken Verdrängungspfählen – Greenpile – wie dem Frankipfahl NG® oder dem Atlaspfahl sparen Sie gegenüber alternativen Pfahlsystemen erheblich Beton ein. Hinzu kommt, dass durch die Bodenverdrängung kein Bohrgut anfällt. Somit sind keine zusätzlichen Transporte und Fremdverwertungen erforderlich. Fazit: Sie senken Emissionen, sparen Kosten,  reduzieren das Verkehrsaufkommen und entlasten die Baustellenanlieger. Die Genehmigungsfähigkeit Ihres Projekts wird zudem erhöht.

Baugrundverbesserungen: Einsatz natürlicher Materialien

Ein besonders nachhaltiges Verfahren, das ohne den Einsatz von Zement auskommt, ist das Rüttelstopfverfahren. Durch die Verwendung von natürlichen und vor Ort vorhandenen Materialien wie Kies und Schotter ist diese Baugrundverbesserung besonders umweltfreundlich.

Dichtwände: Mit dem anstehenden Boden arbeiten

Recycelte Bauelemente zahlen sich für Sie aus. Statt Boden zu fördern, wird beim Bodenmischverfahren der anstehende Boden verwendet. Mit einem mäklergeführten Mischpaddel vermischen wir den Boden mit vergleichsweise wenig Zementsuspension, so dass ein Erdbetonkörper entsteht. Zur Realisierung von Verbauwänden mit geringen Verformungen werden Tragelemente in den frischen Erdbetonkörper eingestellt.

Dichtsohlen: Umweltneutral abdichten

Dichtsohlen dienen der flächenhaften Abdichtung von Baugrubensohlen gegen vertikal aufsteigendes Grundwasser. Die Weichgel-Injektionssohle ist ein besonders umweltfreundliches Verfahren, das wir wirtschaftlich, ausführungstechnisch sicher und mit einem hervorragenden CO2 -Footprint herstellen. Unser umweltneutrales Bioweichgel ist eines von drei Weichgelen mit allgemeiner Bauartgenehmigung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt).

Energiepfähle: Klimafreundliche Erdwärme

Wenn Sie ohnehin eine Pfahlgründung benötigen, sind die Mehrkosten für eine oberflächennahe Geothermie gering. Wir beraten Sie gerne bei der Planung von Energiepfählen. Damit können Sie im Winter heizen und im Sommer kühlen.

Bodensanierung: Binden von Schadstoffen

Damit keine Schadstoffe kontaminierter Böden ins Grundwasser gelangen, können wir diese im Düsenstrahlverfahren mit überschnittenen DSV-Säulen sichern. Durch DSV-Dichtblöcke werden die Schadstoffe gebunden und damit das Grundwasser nachhaltig geschützt. Der stabilisierte Boden kann später gefördert, Bodenaufbereitungsanlagen zugeführt oder fachgerecht entsorgt werden.

Großlochbohrung: Austausch von belastetem Bodenmaterial

Mit überschnittenen, verrohrten Großlochbohrungen ersetzen wir kontaminierten Boden durch unbelasteten Boden. Die Bohrköpfe bei den Austauschbohrungen haben einen Durchmesser bis zu 2 m. Das Aushubmaterial wird anschließend Bodenaufbereitungsanlagen zugeführt.

Unterstützung bei Ihrer Zertifizierung

Wir berechnen für Sie den CO2 -Footprint der von uns ausgewählten Verfahren mit spezieller Software wie dem EFFC Carbon Calculator vom europäischen Verband der Spezialtiefbauunternehmen (EFFC). Damit unterstützen wir Sie bei der Beantragung Ihrer Nachhaltigkeitszertifikate wie z. B. DGNB.

Praxisbeispiel

Wir finden das für Sie umweltfreundlichste Verfahren

Aufgrund der großen Bandbreite unserer technischen Möglichkeiten, Expertise und Erfahrungen im Spezialtiefbau zeigen wir Ihnen auf, wo Einsparungen möglich sind. Gemeinsam mit Ihnen finden wir eine nachhaltige Lösung für Ihr Bauwerk.

Wo immer es für Sie sinnvoll ist, zeigen wir alternative Gründungskonzepte auf, wie beispielsweise die Umplanung von Großbohrpfählen auf Verdrängungspfähle.

Ihre Vorteile:

  • erheblich reduzierter Betonverbrauch
  • Entfall der Entsorgung von Bohrgut
  • deutlich weniger Lkw-Transporte
     

Sie reduzieren die CO2-Emissionen und sparen gleichzeitig Zeit und Kosten in der Herstellung.

Überzeugende  CO2 -Bilanz

Das Optimierungsbeispiel zeigt auf, wie Sie durch die Wahl des Pfahlsystems – Greenpile - einen günstigen Einfluss auf die CO2 -Bilanz nehmen. Kurze, schlanke Pfähle, kleinere Fundamente und die entfallende Entsorgung von Bohrgut führen zu einem deutlich geringeren Materialverbrauch.

Broschüre
Nachhaltigkeit im Spezialtiefbau
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