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Köln, Sanierung WDR Filmhaus

Herstellung unter eingeschränkten Platzverhältnissen.
Daten und Fakten
Firma Stump-Franki Spezialtiefbau GmbH
Auftraggeber Kögel Bau GmbH
Stadt/Land Köln - Deutschland
Projektart Spezialtiefbau
Bauzeit 01.2019 - 12.2020

Nachträgliche Mikropfahlgründung im 3. Untergeschoss.

Im Rahmen der Generalsanierung des WDR Filmhauses im Bereich Appellhofplatz, Röhrergasse, Tunisstraße werden für den Umbau des Bestandsgebäudes Tiefgründungen und Verankerungen notwendig. Im 1. Abschnitt wurden Ende November bis Mitte Dezember 2019 genau 73 GEWI-Pfähle im 3. Untergeschoß des Gebäudes hergestellt. Weitere Abschnitte folgen in 2020.

Anpassung des Bohrgerätes

Das Vorhaben wies kritische Randbedingungen auf, u. a. hinsichtlich einer geringen Arbeitshöhe von ca. 3 m und teilweise schwer zu erreichenden Bohrpunkten, da notwendige Stützen für höherliegende Zwischendecken nicht herausgenommen werden konnten. Der Abstand von Bohrachse zu Bestandswänden des Gebäudes war sehr gering, in Teilen nur 25 cm.
Das Bohrgerät bzw. die Bohrlafette wurde im Vorfeld extra für den geringen Abstand umgebaut. Um einige Bohrpunkte erreichen zu können, mussten jedoch trotzdem Öffnungen in Zwischenwänden hergestellt werden. Diese mussten groß genug sein, um zu arbeiten, aber klein genug, um die Tragfähigkeit der Wände nicht zu gefährden. Die Bewegungsfähigkeit des Bohrgerätes war dadurch bei diesen Bohrpunkten entsprechend eingeschränkt.

Zudem musste das Bohrgerät durch eine schmale Öffnung mit einem Kran in das Gebäude gehoben werden. Eine sehr begrenzte Baustelleneinrichtungsfläche und mehrere gleichzeitig arbeitende Gewerke stellten ebenfalls eine Herausforderung dar.

Gute Zusammenarbeit

Eine gute Abstimmung mit dem Auftraggeber Kögel Bau GmbH und den parallel laufenden anderen Gewerken waren von besonderer Wichtigkeit, um mögliche Behinderungen oder Stillstände zu vermeiden.

Technische Daten / Massen

Bohrtiefe

bis 13 m

Bohrdurchmesser

178 mm

Tragglieddurchmesser

32-50 mm