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Sanierung Doppelgewölbe Hamburg

Foto: Die Baumaschine bei der Arbeit unterhalb einer Brücke. Die Baumaschine passt gerade noch hinein. Ein ICE passiert gerade die Brücke.
Daten und Fakten
Firma FRANKI Grundbau GmbH & Co. KG
AuftraggeberAug. Prien Bauunternehmung GmbH & Co. KG
Stadt/LandHamburg - Deutschland
Projektart Spezialtiefbau

Über den Köpfen donnert die Bahn.

Direkt neben den Deichtorhallen verlaufen die Gleise für den Nah- und Fernverkehr vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Süden. Insgesamt mussten sechs Doppelgewölbe, sogenannte Kasematten, unter den Gleisen durch den Einbau einer tiefgegründeten Stahlbetonrahmenkonstruktion instand gesetzt werden.

Auftraggeber für dieses Projekt war die AUG. PRIEN Bauunternehmung GmbH & Co. KG. Bauherr ist die Deutsche Bahn Netz AG, die das Baugrundgutachten durch die Ingenieurgesellschaft Ochmann + Partner Geotechnik GmbH erstellen ließ.

Die Bodenverhältnisse bestehen aus Auffüllungen, Mergel, Klei mit organischen Bestandteilen und Sand mit einem oberflächennahen Grundwasserstand. Die Pfähle wurden in den tragfähigen Sanden abgesetzt. Nach der Erstellung der standfesten Arbeitsebene brachte FRANKI die Großbohrpfähle im Greiferverfahren unter Wasserauflast ein. Die geringe Innenhöhe des Gewölbes von nur 5,50 m und die minimalen Abständen von 4 cm zwischen der Spitze des Knickauslegers und der Decke erforderten eine hohe Expertise. Es musste in diesem Bereich sehr vorsichtig gearbeitet werden.

Der Aufwand, die Pfahllängen bis 20,45 m herzustellen war enorm, da aufgrund der niedrigen Arbeitshöhen Bohrrohre und Bewehrungskörbe immer nur mit einer Länge von 2 m eingesetzt werden konnten. 

Auch an die Arbeitssicherheit wurden hohe Ansprüche gestellt. Da sich die Oberleitungen der DB im direkten Verladebereich befanden, mussten die eingesetzten Geräte geerdet werden. Bei der Pfahlherstellung selbst, barg das Arbeiten unter dem Gewölbe aufgrund sehr enger Platzverhältnisse ein hohes Unfallrisiko. Parallele Aktivitäten auf der Baustelle, wie die Stahlbetonarbeiten des Auftraggebers, erforderten besondere Absprachen der Teams. Aufgrund der hohen Anforderungen an Gerät und Personal gibt es in Deutschland nur wenige Firmen, die Großbohrpfähle unter beschränkter Höhe herstellen können. FRANKI ist eine davon.

Auch an die Arbeitssicherheit wurden hohe Ansprüche gestellt. Da sich die Oberleitungen der DB im direkten Verladebereich befanden, mussten die eingesetzten Geräte geerdet werden. Bei der Pfahlherstellung selbst barg das Arbeiten unter dem Gewölbe aufgrund sehr enger Platzverhältnisse ein hohes Unfallrisiko. Parallele Aktivitäten auf der Baustelle, wie die Stahlbetonarbeiten des Auftraggebers, erforderten besondere Absprachen der Teams. Aufgrund der hohen Anforderungen an Gerät und Personal gibt es in Deutschland nur wenige Firmen, die Großbohrpfähle unter beschränkter Höhe herstellen können. FRANKI ist eine davon.